Die 12. Raunacht

Dezember

In der zwölften Raunacht schließt sich der Kreis. Auch wenn der Monat seine ganz eigene Energie hat, öffnen sich wiederum die Tore zu den Anders-Welten, beginnen die Raunächte von Neuem, verabschieden wir uns vom Alten und richten den Blick auf das Unbekannte, das vor uns liegt.

Und ich kann mir keine schönere Karte vorstellen, als die die uns heute begleitet.

Pfau

Und ich spüre direkt den Widerstand und die Herausforderung, die in der Karte stecken. „Der eitle Pfau“ … so möchte ich nicht sein. Das ist so oberflächlich. Welch ein Show-off, so angeberisch und überheblich, hält sich wohl für was Besseres.

Doch schau dir das Bild genauer an. Das Strahlen kommt aus seinem Herzen, aus der Tiefe. Er trägt eine Krone als Zeichen dieser Würde, die aus dem Herzen kommt, und als Zeichen seiner Weisheit, Größe und Güte. Und dann – und das ist einfach so cool: Wussest du, dass ein Pfau im Herbst seine Schmuckfedern verliert? Er lässt los. Er „verliert“ seinen schönsten Schmuck und „gewinnt“ damit die Möglichkeit, seinen Glanz im nächsten Jahr neu zu erschaffen. Jegliche Anhaftung löst sich auf.

Einfach und selbstverständlich Dinge gehen zu lassen – auch die, die uns irgendwann mal (oder auch immer noch) so wichtig erscheinen, von denen wir meinen, sie unbedingt zu brauchen?!

Und soll ich dir noch was sagen: Die Pfauen hier im Tivoli werden im Winter ohne Federn mindestens genauso oft fotografiert wie im Sommer mit dem großen (Feder-) Rad … es kommt halt nicht auf „das Außen“, sondern „das Innen“ an.

Welche der zwei verbliebenen Zettel trägt den Wunsch für die Energien des nächsten Monats DEZEMBER? Ziehe ihn mit Liebe und Dankbarkeit – und übergib ihn den Mächten und Wesen dieser heiligen Zeit.

Hier sind die Sets, in denen ich in den letzten Wochen die Impulse gefunden habe – oder die Impulse uns gefunden haben …
** Das Orakel der Krafttiere – von: Colette Baron-Reid im Knaur-Verlag 2019
** Heartcards – von: Frederike Weißmann – The Heartist (im Eigenverlag)