TIEFE GEFÜHLE
1. Raunacht – 25. Dezember – Januar

Wegweiser

In der ersten Raunacht tauchen wir gleich tief und verbinden uns mit unserem Inneren, mit unseren tiefsten Gefühlen. Jahreszeitlich befinden wir uns dazu im tiefsten Winter und die erste Raunacht weist uns den Weg in den

JANUAR

1. Raunacht

Die Meditation hilft dir, in die Verbindung zu gehen und für die kommenden zwei Wochen sowie für den ersten Monat des neues Jahres, deinen Jahresbeginn, eine feste Basis zu schaffen. Das, was du in deinem Innen verfestigst, wird sich auch im Außen zeigen. Die Zeit und Aufmerksamkeit, die wir unserem Inneren und unseren Gefühlen widmen, ist die beste Investition, um im Außen die Dinge und Menschen magnetisch anzuziehen, die uns wohltun, die auf der gleichen Schwingung liegen und uns energetisieren.

Ziehe nach der Meditation den ersten Zettel aus deinem Kästchen oder deiner Schale. Verbinde dich mit diesem Wunsch, ohne den Zettel auseinander zu falten und ihn zu lesen. Es ist einer deiner Wünsche für das kommende Jahr. Indem du ihn in Freude und Dankbarkeit verbrennst, nachdem du dich mit ihm verbunden hast, übergibst du ihn an die Mächte der Raunacht, an die Energie dieser besonderen Zeit. Die Zeitqualität der Raunächte ist mächtig und wird sich deiner Wünsche annehmen.

Bitte gehe äußerst vorsichtig und bedächtig mit deinen Wünschen und dem Feuer um. Ich übernehme keine Verantwortung für die Auswirkungen dieses Rituals, sondern appelliere an deine Verantwortung. Sei achtsam – und bleibe in der Verbindung zu dir selbst, während du den Wunsch verbrennst. Gerne kannst du ihm ein paar Worte mit auf den Weg geben.

TIEFE GEFÜHLE

Fragen

⭕️ Welche Gefühle empfindest du als „Tiefe Gefühle“?

⭕️ Gibt es Gefühle, die du als „Tiefe Gefühle“ ablehnst und lieber wegschiebst, als sie tief in dich einsinken zu lassen? Wenn ja, warum?

⭕️ Welche Gefühle möchtest du noch tiefer in dir verankern?

Beende dein Journaling, indem du kurz deine Augen schließt und ohne Fokus in den Himmel oder deine Kerze schaust und lasse deine Gefühle und Empfindungen fließen, wirken, sich setzen und ankommen. Beende deine Raunacht-Zeit für heute mit einer kleinen Dankbarkeitspraxis, wie ein paar lieben Worten, die du an dich selbst richtest für die Zeit, die du gerade in dich investiert hast.

Die Karte zu deiner Unterstützung

Energien wirken auf vielfältige Weise. In den traditionellen Raunächten haben sich die Menschen auch besonders um Tiere gekümmert, sie in ihre Rituale und Gebete mit einbezogen auch hier eine Verbindung hergestellt.

Ich habe mich in diesem Jahr für die Karten aus Colette Baron-Reids „Das Orakel der Krafttiere“ (im Knauer Verlag) entschieden, um diese Tradition zu ehren. Dabei gebe euch nur die Karte. Folgt eurer ersten Intuition, der ersten Assoziation, die ihr mit dem Tier verbindet und notiert diese in eurem Raunacht-Journal oder bastelt euch sogar einen Handy-Hintergrund oder eine Erinnerung. Auch diese Energie begleitet deinen heutigen Tag, die erste Raunacht, den ersten Monat des Jahres.